Die Ochsenbraterei ist das Wiesn-Zelt, in dem sich alles um Genuss dreht – auf dem Teller, im Maßkrug und auch beim Feiern.
Seit 1980 wird die Ochsenbraterei von der Wirtsfamilie Haberl geführt. Heute verantworten Antje Haberl und ihre Söhne Luis Haberl und Quirin Haberl gemeinsam das Zelt. Und wenn Seniorchefin Anneliese Haberl ins Zelt kommt, dann ist sie die meistgegrüßte Person.
Genuss auf dem Teller & im Glas
Weltweit ist die Ochsenbraterei dafür bekannt, dass hier Festzelt-Kulinarik auf einem einzigartigen Niveau geboten wird – aus der größten Küche der Wiesn. Über 100 Köchinnen und Köche sowie Metzger sorgen dafür, dass Qualität und Handwerk auch bei hoher Taktung selbstverständlich bleiben. Verarbeitet werden regionale und lokale Zutaten, wo immer sinnvoll in Bio-Qualität. Tierwohl, nachhaltige Landwirtschaft und ein verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln sind für die Wirtsfamilie keine Modeerscheinung, sondern werden seit mehr als 40 Jahren gelebt – aus einer klaren Küchenweisheit: Je frischer die Zutaten, je besser sie hergestellt und je frischer sie verarbeitet werden, desto besser schmeckt es. Deshalb werden selbst die Eier für den Kaiserschmarrn-Teig alle von Hand aufgeschlagen.
Natürlich dreht sich in der Ochsenbraterei vieles um den namensgebenden Ochsengrill. Gleichzeitig steht die vegane Speisekarte den Klassikern aus Ochsenfleisch in puncto Qualität in nichts nach. Die rein pflanzlichen Wirtshaus-Schmankerl wurden gemeinsam mit Sebastian Copien, einem der bekanntesten Köche der veganen Küchenszene, entwickelt. In der Küche der Ochsenbraterei gibt es dafür eine eigene Abteilung ausschließlich für vegane Gerichte.
Perfekt ergänzt wird der Genuss auf dem Teller durch den Genuss im Glas: ausgeschenkt wird das süffige, goldgelbe Spaten-Bier, das seit 1980 zur Ochsenbraterei gehört.
Und dann wäre da noch eine absolute Delikatesse: die Ochsensemmel. 1983 von Anneliese Haberl erfunden – lange bevor es das Wort „Streetfood“ gab – ist sie bis heute eines der beliebtesten Wiesn-Gerichte überhaupt: to go auf die Hand für den Wiesnbummel oder als krönender Abschluss eines langen Wiesnabends.
Genuss beim Feiern
Auch das Feiern folgt in der Ochsenbraterei dem Motto „Genuss ist alles“. Tagsüber begleitet Mathias Achatz mit seiner Kapelle das Geschehen mit traditioneller Blasmusik – stimmungsvoll und ideal abgestimmt auf Essen und Mittagswiesn. Am Abend verändert sich das Zelt spürbar: Ein ausgeklügeltes Lichtkonzept verwandelt den weiß-blauen Zelthimmel in eine Bühne für das Zusammenspiel aus Musik, Stimmung und Licht. Wenn die ersten Takte des Eröffnungssongs der Band von Mathias Achatz erklingen, besetzt mit professionellen Musikerinnen, Musikern und Sängerinnen, dann steht das Zelt. Und ab diesem Moment wird gefeiert – zu internationalen Chart-Hits ebenso wie zu Schlager- und Wiesn-Klassikern, ohne die ein Oktoberfest nicht komplett wäre.
Zelt und Gäste
Ein besonderer Blickfang im Zelt, das zudem in den Farben der Olympischen Spiele von 1972 gestaltet ist, sind die rund 90 Trachtenfiguren hoch oben im Raum. Jede einzelne ist von Hand bemalt. Gemeinsam tragen sie den weiß-blauen bayerischen Himmel, der aus insgesamt 178 Stoffbahnen besteht.
Doch kein noch so schönes Zelt lebt ohne das Wichtigste: die Gäste. In der Ochsenbraterei treffen treue Stammgäste auf Genießerinnen und Genießer aus aller Welt. Seit sich die besondere Abendstimmung herumgesprochen hat, ist das Publikum im Mittelschiff am Abend geprägt von großer Freude am stilvollen Feiern – ausgelassen, aber immer mit Niveau.
